Der WWF International hat eine Mission: Er setzt sich für eine Zukunft ein, in der die Menschen im Einklang mit der Natur leben. Als weltweit führende unabhängige Naturschutzorganisation führt der WWF zahlreiche globale Kampagnen durch, die sich auf bestimmte Regionen und Probleme konzentrieren – dort, wo seine Aktivitäten tatsächlich positive Veränderungen bewirken.

Die Möglichkeit, mit unseren Storys, Kampagnen und Aktivitäten unser Zielpublikum in den sozialen Medien zu erreichen, ist Gold wert.

AdrianCockle_WWF

Adrian Cockle
Digital Innovation Manager
  • 59,618

    Registrierungen in den ersten 2 Monaten der #EndangeredEmoji-Kampagne

  • 1.6 M

    Menschen dazu animiert, eine Petition zum Schutz des Virunga National Park zu unterzeichnen

  • 560,000

    Erwähnungen zu „Endangered Emojis“ und WWF zum Start der Social Media-Kampagne

Das Vorhaben

Die Organisation digitaler Kommunikation zwischen weit verstreuten internationalen Teams

Der WWF hat mehr als 5.000 Mitarbeiter, die in über 100 Ländern auf sechs Kontinenten arbeiten. Die Organisation besteht aus internationalen Teams, einem komplexen Netzwerk an Landesorganisationen und 13 Programmen für gefährdete Tierarten oder spezielle Initiativen – etwa zum Schutz des Tigers, der Erhaltung des Amazonas-Regenwalds oder dem Kampf gegen den Klimawandel. Dass viele der Büros eigene Kommunikations-Teams haben, verkompliziert die Situation noch mehr.

Je mehr der WWF wächst und in neue Märkte vordringt, desto komplexer wird die Organisationsstruktur. Dadurch steigen auch die Anforderungen an die digitale Kommunikation: sie soll sicher sein und eine effektive Zusammenarbeit für das weltweit gemeinsame Ziel ermöglichen.

Für die tagtägliche Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Büros und lokalen Initiativen rund um den Globus setzt der WWF Hootsuite Enterprise ein. Adrian Cockle, Digital Innovation Manager des WWF International, arbeitet mit einem sechsköpfigen, über die ganze Welt verteilten Team zusammen, das regionale Büros und lokale Initiativen unterstützt. Das Team ist für folgende Aufgaben verantwortlich – und nutzt Hootsuite Enterprise, um sie zu managen:

  • Etablierung und weltweite Verbreitung von Social Media- und Kampagnen-Strategien

  • Entwicklung von Richtlinien und Schulungsprogrammen

  • Verwaltung aller Social Media-Profile des WWF weltweit

Die Umsetzung

Steuerung und Verwaltung der Social Media-Profile der Organisation

Cockle und sein internationales Team haben in enger Zusammenarbeit mit Hootsuite eine Organisationstruktur innerhalb ihrer Hootsuite Dashboards geschaffen, die existente Team-Strukturen, Workflows, verwendete Sprachen und Sicherheitsstufen abbildet.
 

Dabei nutzt der WWF die Vorteile des Hootsuite Enterprise Single Sign-On (SSO), um einerseits eine zusätzliche Sicherheitsebene einzuziehen, andererseits aber auch das Anlegen und Löschen von Benutzerzugängen für Mitarbeiter so einfach wie möglich zu gestalten. Der Benutzerzugriff auf sämtliche Business-Anwendungen und Social Media-Netzwerke kann nun von einem zentral verwalteten System aus kontrolliert werden. Die Kombination aus Hootsuite und SSO ermöglicht es den internationalen WWF-Teams, problemlos zusammenzuarbeiten, Zugangsberechtigungen und -ebenen zu vergeben und sicher zu kommunizieren.

Erarbeitung von regionalen und globalen Social Media-Strategien

Da der WWF ein sehr großes internationales Publikum hat, nutzt die Organisation die erweiterte demografische Zielgruppenansprache und die Geo-Fencing-Funktion von Hootsuite, um die Zielgruppen der jeweiligen Länderorganisationen anhand von Sprache und Standort direkt zu erreichen. So kann beispielsweise der WWF Spanien spanische Inhalte zwar auf der internationalen Facebook-Seite des WWF veröffentlichen, aber damit gezielt sein Publikum in Spanien ansprechen.

Maßgeschneiderte Analytics für jedes Team

Da jedes Team unterschiedliche Ziele hat, nutzt der WWF Hootsuite Insights für seine detaillierten Social Media-Analysen. Ingesamt 80 Benutzer haben die Möglichkeit, individuell angepasste Dashboards zu erstellen, die in jeder beliebigen Sprache Social Media-Daten für jeden demografischen oder sonstigen Ziel-Markt sammeln und auswerten. Die für die Kommunikation verantwortlichen Mitarbeiter haben überall auf der Welt jederzeit Zugang zu diesen Auswertungen und sehen so, welche Kommunikationsstrategie wo funktioniert.

Über die offiziellen globalen Social Media-Accounts des WWF kommen oft mehr Nachrichten herein, als die Teams individuell bearbeiten können. Hootsuite Insights hilft dem WWF dabei, häufig wiederkehrende Themen zu erkennen, automatische Benachrichtigungen für Erwähnungen von Influencern einzustellen und gegebenenfalls schnell reagieren zu können.

Hootsuite hilft uns dabei, die Social Media-Präsenz des WWF jederzeit markenkonform, sicher und den Strategierichtlinien entsprechend zu halten. In Kombination mit Hootsuite Insights werden wir umgehend benachrichtigt, wenn wir handeln müssen.

AdrianCockle_WWF

Adrian Cockle
Digital Innovation Manager

Das Ergebnis

Da Sicherheit und gemeinschaftliche Arbeitsabläufe nun vorhanden sind, kann der WWF seine weltweiten Social Media-Aktivitäten – wie zum Beispiel internationale Kampagnen in den sozialen Medien – heute besser und wirksamer unterstützen.

Steigerung der Markenbekanntheit mit der #EndangeredEmoji-Kampagne

So nutzte der WWF beispielsweise Hootsuite für die Durchführung seiner #EndangeredEmoji-Kampagne. Diese Kampagne hatte sich zum Ziel gesetzt, die Markenbekanntheit des WWF zu steigern, mit neuen Publikumsschichten zu interagieren und die Aufmerksamkeit auf vom Aussterben bedrohte Tierarten zu lenken. Im Rahmen der Kampagne wurden 17 Tier-Emojis vorgestellt, die jeweils einer bedrohten Art zugeordnet waren und zusätzlich Informationen über diese Tierarten und ihren möglichen Schutz lieferten. Wenn ein Twitter-User an der Kampagne teilnehmen wollte, brauchte er nur ein #EndangeredEmoji-Bild des WWF zu retweeten. Jedes Mal, wenn dieser User danach ein Tier-Emoji twitterte, registrierte der WWF diese Aktivität und addierte einen kleinen Geldbetrag zu einer freiwilligen Spende am Ende jedes Monats hinzu.

Die #EndangeredEmoji-Kampagne brachte dem WWF:

  • 59.618 Registrierungen in den ersten zwei Monaten der Kampagne
  • weltweite Medienberichterstattung und die Aufmerksamkeit vieler Influencer
  • das Wissen, ähnliche Kampagnen bei anderen gemeinnützigen Organisationen angeregt zu haben

So weckte der WWF öffentliche Betroffenheit für seine Virunga-Kampagne

Mit der Virunga-Kampagne startete der WWF eine breit angelegte Initiative, die einen britischen Erdölkonzern daran hindern sollte, den Virunga National Park in der Demokratischen Republik Kongo – in dessen Regenwald die berühmten Berggorillas leben – für seine Zwecke zu erschließen. Die Organisation wollte möglichst viele Menschen so betroffen machen, dass sie aktiv wurden und eine Petition unterzeichneten. Und tatsächlich schaffte sie es, nicht nur die gewünschte emotionale Reaktion hervorzurufen: Nachdem 1,6 Millionen Menschen die Petition unterzeichnet hatten, erhielt die Kampagne Unterstützung durch Gesetzgeber und Unternehmens-Ethiker. Der Erfolg: Das UNESCO-Weltkulturerbe und der Lebensraum der Gorillas bleiben auch in Zukunft unangetastet.

Möchten Sie diese Fallstudie unterwegs lesen?  PDF herunterladen